Es gibt wohl nur wenige Musicalfans, die neben den Shows nicht auch das dazu passende Merchandising konsumieren. Und das gibt es zu Hauf: Poster, Schlüsselanhänger, Tassen, natürlich CDs, Hoodies, T-Shirts, Ansteckpins – fast jedem Wunsch wird die Palette gerecht.

Als meine Leidenschaft für das Musical begann, habe ich – ich kann mich noch daran erinnern – damals neben großen Postern auch kleine Poster gesammelt, auf denen die Saalpläne der Theater abgebildet waren. Exakt in dem Stil, in dem sie nun einmal im Theater hingen – sprich: farblich unterteilt nach Kategorien etc. Die Poster bekam man nur von dem Veranstalter (damals war es Stella, wenn ich mich recht erinnere). Ich hatte die Poster angefragt und bekam von jeder Show eines zugeschickt. Das fand ich toll. Sowas hatte nicht jeder und ich war total happy, diese Poster mein Eigen nennen zu können.

Leider habe ich diese Poster heute nicht mehr (glaube ich). Diverse Umzüge und schlichtweg größtenteils “cleane” Wände haben da ihren Tribut gezollt.

Aber vor Kurzem entdeckte ich einen wirklich guten Ersatz für diese Poster. Nein, sogar einen weitaus besseren Ersatz! Denn der sehr talentierte und aktuell als Tarzan in Oberhausen auf der Bühne stehende Anton Zetterholm hat sich nun eben solchen Sitzplänen gewidmet. Das Ergebnis: Theater-Sitzpläne im schwedischen Stil. Die schlichte und recht “cleane” Darstellung sieht nicht nur mega aus, sie passt auch eigentlich in jede Einrichtung. Das tolle ist: in die Ribba-Rahmen 30×40 von Ikea passen die Pläne top und es sieht einfach nur wahnsinnig toll aus.
Für Musical-Theater-Fans ein absolutes Muss 😉

Zeatart - Theater-Sitzpläne im schwedischen Design Zeatart - Theater-Sitzpläne im schwedischen Design

Ich hatte die Gelegenheit, Anton Zetterholm zu treffen und mit ihm über ZEATART (so heißt die Website, über die die Pläne gekauft werden können) zu sprechen.

 

Wie entstand die Idee zu den Sitzplänen?
Anton: Ich fand die Idee schön, eine Erinnerung an “meine Shows”, die ich spielte, an meinen Wänden zu haben. Natürlich bieten sich da die Poster der Shows an. Das ist aber auch leider die einzige Alternative. Also sprach ich mit einem deutschen Architekten, den ich zuvor kennengelernt hatte und bat ihn, die Sitzpläne der Theater, in denen ich gespielt hatte, auf einem weißen Grund abzubilden. Sehr clean. Das bekam er super hin und schnell fanden meine Kolleginnen und Kollegen diese Idee so toll, dass sie auch nach Plänen “ihrer Theater” fragten. So entstand die Idee für Zeatart.

Warum sind die Pläne so clean gestaltet?
Anton: Ich wollte etwas, dass nicht zu bunt war. Die Bilder sollten keine Reizüberflutung sein. Das simple Design, typisch schwedisch halt, war mir wichtig, damit die Wände nicht zu bunt sind.

Die Pläne gibt es aktuell nur in einer Größe (30×40 cm)…
Anton: Ja, das stimmt. Aber wir überlegen, in Zukunft auch andere Größen anzubieten. Wir wollten erst einmal sehen, wie groß das Interesse an den Plänen ist…

Und wie groß ist es?
Anton: Ich bin bisher recht zufrieden (grinst). Wir haben schon ein paar hundert Pläne verkauft in den wenigen Monaten, in denen es ZeatArt jetzt gibt. Den Leuten scheint es zu gefallen.

Es ist ja auch eine schöne Idee. Ich selbst wollte direkt alle kaufen, weil sie so unterschiedlich aussehen…
Anton: Ja, das stimmt. Anfangs hatte ich Angst, dass die Pläne sehr langweilig werden würden. Ich hatte da noch keine Ahnung, wie unterschiedlich und interessant die Anordnungen der Sitze in den Theatern sind und dachte, dass sich alle sehr ähneln würden. Aber das ist zum Glück nicht der Fall.

Welches Theater magst Du am liebsten?
Anton: Das Metronom-Theater, in dem ich derzeit Tarzan spiele, ist schon ein wirklich schönes Theater. Eigentlich ist es mein Lieblingstheater. Nicht unbedingt wegen der Stadt (lacht). Sondern mehr, weil das Team hier so lieb ist. Die Chemie stimmt und man hat – dadurch, dass eigentlich kein Darsteller wirklich aus der Nähe kommt, sondern nur zeitlich befristet hier wohnt wegen der Show – eine starke Teambildung. Es ist wie eine Familie.

Welche Seatingplans hängen in Deinem Zuhause in Stockholm?
Anton: Ehrlich gesagt, weiß ich das gar nicht mehr (lacht). Ich war schon so lange nicht mehr wirklich Zuhause, dass ich das vergessen habe. Aber ich habe welche in meiner Garderobe hier im Metronom Theater.

 

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Anton für die Zeit und das nette Gespräch 🙂

Wer noch weitere Impressionen von Zeatart sehen möchte, sollte dem Instagram-Account folgen.

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