In meinem fortgeschrittenen Alter bin ich mittlerweile (bedauerlicherweise) in der Lage, Sätze wie „Uff, das ist jetzt schon X Jahre her“ zu sagen, wobei die Variable „X“ durch eine fast beliebige zweistellige Zahl ersetzt werden kann :/

Und so kann bzw. muss ich heute sagen, dass es bereits 16 (!) Jahre her ist (ich wische eine Träne weg, die mir die Wange hinunterfließt, während ich diese Zeilen schreibe 😀 ), dass ich das erste und letzte Mal in den USA war.

Damals waren wir – Muddi, Vaddi, meine Schwester und ich – für fast 4 Wochen in Florida unterwegs, haben mit einem Van unzählige Motels angesteuert und quasi „in den Tag hinein“ geurlaubt. Nur eine einzige Nacht mussten wir im Auto verbringen, weil wir kein Motel oder Hotel fanden, dass noch ein Zimmerchen für uns hatte. Das Auto wurde damals strategisch gut an einem Strand geparkt, sodass wir morgens für die nächtlichen Strapazen – im Juni ohne Klimaanlage in einem Auto in den USA zu pennen ist jetzt wirklich nicht das Angenehmste! – mit einem wahnsinnig tollen Sonnenaufgang belohnt wurden.

Dieses “Happening” und der Kampfhund, der uns aus heiterem Himmel in das fahrende (!) Auto rannte, keinen Kratzer abbekam, aber dafür die gesamte Fahrertür demolierte, waren wirkliche Highlights. Ein solches war im Zusammenhang mit der Kampfhund-Karambolage übrigens auch einer der hinzugezogenen Polizeibeamten, denn es handelte sich hierbei offenbar um eine Mischung aus MIBs Special Agent J (Will Smith) und einem Pax-Kleiderschrank. Klischee-USA-Cop hoch 10.
Leider versäumte ich es, ein Foto mit ihm zu machen. Und nun muss ich es also mit dem Worten einer alternden Rose aus “Titanic” sagen: Ich habe nicht mal ein Bild von ihm. Er existiert nur noch in meiner Erinnerung. So what 😀

 

Nun, all das ist also 16 Jahre her. Zu lang. Viel zu lang!

100_0542Und so steht im April dieses Jahres endlich wieder eine USA-Reise an. Es geht nach New York mit meiner bezaubernden Schwester, die sich (“Merry Christmas 2015”) finanziell für Flug und Hotel verantwortlich zeichnet. Ich übernehme den Rest – das ist der Deal, den ich ihr aufgezwungen habe. Sonst wäre ich nicht mitgeflogen (doch, wäre ich wohl, ich bin ja nicht behämmert!).

Dabei ist meine Schwester das absolute Planungstalent. Kein Urlaub vergeht, in dem sie nicht bereits Wochen oder gar Monate im Voraus Reiseführer und das Internet nach (Insider-)Tipps durchforstet. Zeitschriften, Internetforen und eigene Kenntnisse über die Reiseziele tun ihr Übriges. So auch bei der anstehenden New York-Reise.

Und so stehen jetzt auch schon bereits erste „Pflichttermine“ verbindlich fest:

Bis jetzt ist die Planung offensichtlich sehr Aussichtsplattform-lastig 😀 Aber die Vorbereitungen sind ja auch noch nicht abgeschlossen.

 

Sollte es wirklich funktionieren (*toitoitoi* *Daumendrück* *Klopfaufholz* *einenSackReisüberdieSchulterindieMengewerf* oder was auch immer da hilft an irdischen und überirdischen Glücksritualen),  werden wir auch in den Genuss kommen, die Tonight-Show mit Jimmy Fallon sehen zu können. Denn das Schwesterherz hat das Unmögliche möglich gemacht und es geschafft, uns auf die heißbegehrte Ticket-Warte-Liste zu setzen. Auf dieser Liste müssen sich alle Interessenten eintragen, dann vergibt die Produktion die Times Square bei NachtTickets. Die Liste hat aber auch ihre Grenzen. Es soll Menschen geben, die all ihre Bekannten alarmieren und um Support bitten. Der Versuch, es mit der Hilfe von 40 PCs gleichzeitig zu schaffen, online auf die Liste zu kommen, ist da keine Seltenheit. Umso cooler ist es, dass wir nun auf dieser Liste stehen.

Anfang April werden wir wohl erfahren, ob es dann tatsächlich mit den Tickets geklappt hat. Ich bin gespannt. Und wenn es nicht klappt… dann schlepp ich meine Schwester einfach in ein zweites Musical. Ob sie will oder nicht! 😀 Davon gibt es in New York ja auch mehr als genug…

 

-Fortsetzung folgt-

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8 Responses

  1. Gülnur

    Klasse!!! 😀 wir waren zum ersten mal, Ende Januar (genau zum 2. stärksten Blizzard der Blizzardgeschichte ) in New York, mit meinem Freund. Haben auch alle Aussichtsplattformen mitgenommen, wie man das als Tourist halt macht. Im Nachhinein dachte ich mir allerdings, ohne world hätte nicht sein müssen. Hat nämlich den Nachteil, dass es nicht wie beim TOTR oder ESB, im Freien die Aussicht zu genießen ist, sondern hinter der Fensterfront. Die Geschichte allerdings über den 9/11 und die Fahrt hoch waren sehenswert aber für 32$ pP kann man auch was anderes tun ESB war mein absoluter Favorit was Aussicht von allen Winkeln anging. Aber wenn ihr schon beim One World seid, dort gibt es eine mall mit einem food corner. Dort unbedingt einen pulled pork Sandwich essen ( mir ist gerade der Name des Ladens entfallen, aber klang asiatisch und hatte ein Huhn als Logo ). Es ist sensationell gut!!

    Broadway waren wir auch (dank mir xD bzw meinem Freund der mich mit Karten überrascht hat). Die Farbe Lila wollte ich unbedingt und es war eine Erfahrung wert. War hin und weg. Allerdings würde ich empfehlen die Karten vor Ort und am tag der Vorstellung zu kaufen, da sie dann günstiger sind. Natürlich ist da immer eine Portion Glück mit bei, kann auch schon ausverkauft sein. ( achja der Tipp gilt auch nur, wenn euch die Platzwahl egal ist. Wir saßen ganz oben, letzten Reihe, mittig aber da das Theater nicht übermäßig groß war, war’s absolut kein Problem.)

    Wünsche viel Spaß

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    • danielsview

      Vielen, vielen Dank, Gülnur für den lieben Kommentar und die tollen Tipps!!!
      Das pulled pork Sandwich werde ich auf meine “To-Do-Liste” setzen und nach dem Laden Ausschau halten 🙂 🙂 Ich berichte 😉
      Tausend Dank!

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  2. Hans Lagerpusch

    Vaddi kann sich auch noch, obwohl mittlerweile um Jahrzehnte gealtert, an das Drama mit dem Kampfhund erinnern. War ich doch Fahrer des demolierten 7Sitzers. Auch die Übernachtung im Auto bleibt mir unvergessen.Während Muddi und Vaddi versuchten auf dem Vordersitz ein Auge voll Schlaf zu erhaschen schnarchten die Gören auf den hinteren Sitzreihen um die Wette. Aber schön war es allemal. Liebe Grüsse, Papa

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  3. Caro

    Wir waren in New York mit dem New York Pass unterwegs und haben auch das komplette Touri-Programm für billiges Geld mitgenommen.
    Überraschend gut fand ich eine Food on Foot Tour. Auch ganz lustig war ne Radtour durch den Central Park und über die Brooklyn Bridge.
    Geh für mich in NYC nen Shack Burger essen und vor allem: stay gaga!

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    • danielsview

      Das mit dem Shack Burger mach ich gerne. Ich wollte ja auchmal -pseudosportymässig – im Central Park joggen da siehste: always gaga!!!

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